joghurtriegel
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Goldrichtige Ernährung


Durchschnittlich 70 Kilogramm Getreide in Form von Brot, Beilagen und diversen Getreideerzeugnissen essen alleine die Österreicher im Jahr! Einen wertvollen Beitrag zu einer ausgewogene Ernährung leistet auch der original Joghurtriegel durch seine ausgewählten Zutaten.
Im Folgenden soll vor allem die wichtige Rolle von Kohlenhydraten und Ballaststoffen beschrieben werden:

Kohlenhydrate sind neben Fett und Eiweiß ein wesentlicher Teil der menschlichen Nahrung, da sie dem Körper schnell verfügbare Energie liefern. Besonders das Gehirn benötigt das Kohlenhydrat Glucose als Energieträger.
Demnach unterstützen Kohlenhydrate die Konzentration und geistige Leistungsfähigkeit in Schule und Beruf. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang Frühstück und Schuljause: Wenn sie korrekt zusammengestellt sind, stellen sie das „Sprungbrett in den Tag“ dar. 
Auch für Muskelarbeit bei Sport oder körperlicher Arbeit benötigen wir große Mengen an Kohlenhydraten.
Im Allgemeinen sollten wir ca. 55 bis 60 Prozent der täglichen Energiezufuhr in Form von Kohlenhydraten, 25 bis 30 Prozent als Fett und 10 bis 15 Prozent als Eiweiß aufnehmen. Bei einem Tagesbedarf von rund 2.000 kcal für einen Erwachsenen sind dies in Mengen ausgedrückt 320 Gramm Kohlenhydrate, 60 Gramm Fett und 45 Gramm Eiweiß. Vereinfacht heißt die Grundregel: Pro Tag benötigt der Körper  durchschnittlich 5 Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht.
Für kurze Zeit wird Glucose als Glycogen in der Leber und im Muskelgewebe gespeichert. Stellen wir unserem Körper aber mehr Kohlenhydrate zur Verfügung als wir wieder verbrauchen, wird der Überschuss in Fett umgewandelt und als Depotfett gespeichert.
Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Kohlenhydraten sind z.B. Brot, Nudeln, Kuchen u.v.m. Ebenfalls stark kohlenhydrathaltig sind Reis, Weizen, Mais, Hirse, Roggen und Hafer. Auch Kartoffeln sowie Erbsen, Bohnen und Linsen weisen einen hohen Kohlenhydratanteil auf.

Ballaststoffe, auch Nahrungsfasern genannt, sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und (Vollkorn-)Getreide vorkommen.
Ballaststoffe in der Nahrung quellen im Zusammenspiel mit Flüssigkeit im Magen auf. Nach kurzer Zeit haben sie so viel an Volumen zugenommen, dass das Sättigungsgefühl, das dem Gehirn gemeldet wird, verstärkt wird.
Anschließend im Dünndarm angelangt, können die dort angesiedelten Enzyme die Ballaststoffe nicht zerlegen. Dementsprechend werden sie vom Stoffwechsel auch nicht direkt aufgenommen.
Im Darm binden die Ballaststoffe weitere Flüssigkeit und sorgen so für eine Zunahme der Stuhlmenge. Die erhöhte Stuhlmenge übt anschließend Druck auf die Darmwände aus und regt dadurch die Verdauungstätigkeit (= Peristaltik) an. Interessant ist hier die Tatsache, dass Ballaststoffe das bis zu 100-fache ihres Eigengewichtes an Wasser binden können. Es ist daher vor allem bei einer zusätzlichen Aufnahme von Ballaststoffen über die normale Nahrung hinaus unabdinglich, ausreichend Flüssigkeit zu trinken! Bei einem Wassermangel verhärtet nämlich der Verdauungsbrei im Darm und kann eine Verstopfung hervorrufen anstatt ihr vorzubeugen. Mit der aufgenommenen Flüssigkeit (z.B. aus Getränken wie Mineralwasser oder Früchtetee) binden Ballaststoffe aber auch andere Partikel wie Mikroorganismen, Cholesterin und Gallensäure, was dem Organismus gut tut.
Im Dickdarm wird der Großteil der Ballaststoffe dann zum Teil durch Mikroorganismen fermentiert. Der Teil der Ballaststoffe, der im Dickdarm durch die Mikroflora nicht fermentiert wird, wird unverändert ausgeschieden.
Eine ballaststoffreiche Ernährung ist vor allem für Diabetiker empfehlenswert. Sinkt im Laufe des Tages nämlich der Blutzuckerspiegel, so sendet das Gehirn Hungersignale an unseren Körper. Aus ballaststoffreicher Nahrung werden die Kohlenhydrate im Darm jedoch langsamer aufgenommen. Dadurch kommt es zu einem moderaten Blutzuckeranstieg nach dem Essen und es dauert länger bis nach einer Mahlzeit wieder Hunger aufkommt und dem Gehirn gemeldet wird. Dieser Effekt ist besonders für Diabetiker gewünscht.





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